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BIKESERVICE WILD

Motorradfahren im Herbst auf Korsika.

Wenn in Mitteleuropa die Temperaturen Richtung
Nullpunkt tendieren, kann man im Mittelmeerraum
bei angenehmem Klima noch prima unserem
liebsten Hobby nachgehen.
So lässt sich in toller Umgebung die kalte Winter-
zeit verkürzen.

 

Dieses Mal war alles anders.
Wegen des Reisezieles Ajaccio im Süden von Korsika schied die
bisher genutzte Fährverbindung Livorno-Bastia aus.
Also ging es über die Schweiz und Italien nach Nizza in Frankreich
und per Nachtfähre nach Ajaccio, der Hauptstadt von Korsika und
Geburtsstadt von Napoleon Bonaparte.
Dass wir uns dieses Jahr für den Süden entschieden hatten, sollte
sich rückblickend als Glücksgriff herausstellen.
Während wir nämlich schönstes Wetter mit Temperaturen zwischen
18° und 27° hatten, tobten im Norden heftige Unwetter.
Lediglich bei Fahrten ins Landesinnere hatten wir mit den Folgen
in Form von teilweise weggespülten oder stark verschmutzten
Straßen zu kämpfen.

Urlaub.............!

Der Blick zum Himmel läßt nur erahnen, was sich über
Südfrankreich zusammenbraute.

Warten auf die Nachtfähre.

Der Hafen von Nizza bei Nacht.

Die drei von der Tankstelle.

Am Samstag:
Erste kurze Ausfahrt zum Tolla Stausee.

Blick über die Staumauer.

Pause oberhalb des Stausees.

In den Strassencafes ist man jederzeit willkommen.

Korsische Kleiderordnung.

Nach den Unwettern über Südfrankreich:
Feinstes Testgelände für Heidenau K60 Scout
und unsere Wilbers-Fahrwerke.

Was die Wassermassen hinterließen, war für
die Enduros noch ganz gut zu bewältigen.
Für die Strassenmotorräder und vor allem
Sigis BMW Cruiser und die dicke Kawa VN
von Heinz forderten das ganze Team, um die
Motorräder über teilweise bis zu 30 cm tiefe
Auswaschungen zu bringen.

Jetzt neu bei MotoRoute!
Der Cross-Chopper im Einsatz..

O-Ton Tom

Es waren bunte Menschen unterwegs -
und sie irrten ziellos umher!

Die mit dicken Sandschichten überspülten Strassen
waren für den K60 Scout überhaupt kein Problem.
Für den Rest der Gruppe mit Strassenreifen war das
zum Teil richtig harte Arbeit.

Verdiente Pause...

Spielplatz für Enduros.

Was hat denn Martin da in seinem Koffer versteckt?

Typischer Track auf Korsika
Geradeaus....Fehlanzeige.

Am Südzipfel Korsikas war von den Wetterkapriolen
nichts zu spüren. So waren hier auch die Strassen in
viel besserem Zustand.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wo es was zu Essen gibt, sind die freilaufenden
Hunde nicht weit.

Dienstag:
Den einzigen Tag mit wirklich schlechtem
Wetter nutzen wir als Ruhetag.

Regenbogen gleich im Doppelpack.

Wir haben es nicht ausprobiert.

 

Wo sich in der Hauptsaison Menschenmassen tummeln,
kann man um diese Jahreszeit die Ruhe geniesen.
Hier am Hafen von Porto.

Wenn die Touristen im Herbst verschwunden
sind, kommen die ursprünglichen Einwohner
in die Dörfer und Städte.

Reiseleiter von MotoRoute-Reisen.
Heinz Schoch aus der Schweiz.

Bonifacio. Sonne tanken in der südlichsten Stadt Frankreichs.

Hier bin ich ausnahmsweise vor der Kamera.

Am höchsten Punkt von Bonifacio, der Friedhof.

Traumhafte Steilküste bei Bonifacio.

Steile Treppen....

und enge Gassen. Bonifacios Stadtkern.

Interessante Bauweise.

 

Napoleon hat Spuren hinterlassen.

 

 

 

Während in Ajaccio rund um die Uhr Verkehrschaos herrscht,
wirken die restlichen Strassen auf der Insel wie ausgestorben.

Natürlich angepaßt. Die Bäume wachsen mit dem Wind.

Aussicht

 

Wunderschöne Felsformationen bei Porto.

 

 

Traumstrände an der Westküste.

 

Viel zu schnell war eine aufregende Woche vorbei.
Das Auto ist gepackt und wir geniesen noch einen
letzten Kaffee an der Strandpromenade.

Sicher ist sicher!

Gut verzurrt by Motomove und
bestens bewacht by Sigi.

 

Dann gehts auf die Nachtfähre nach Nizza, wo wir am
Sonntagmorgen um 6 Uhr eintreffen.

Um 10 Uhr sind wir auf der Eicma in Mailand, der größten
Motorradmesse in Europa.

Dort können wir bei unseren Partnern Reifenwerke Heidenau
und CLS schon einmal berichten, wie sich Reifen und Kettenöler
bewährt haben.

Nach einer Woche Korsika mit jeder Menge Fahrspaß bei gefühlt
genutzten 30 - 40 PS, komme ich beim Gang über die Messe doch
etwas ins Grübeln.

Die Hersteller Triumph, Honda und Kawasaki stellen ihre neuen
sogenannten Reiseenduros vor. Alle mit weit jenseits der 100 PS
und vollgestopft mit elektronischen Spielereien.
Ich frage mich wo dieses Wettrüsten noch hinführt.

Sehr positiv empfunden habe ich dagegen die riesige Anzahl
an vor allem jungen Besuchern. In Italien hat das Motorrad
anscheinend einen höheren Stellenwert als in Deutschland.

 
 

Die Heimroute führte durch die Schweiz, vorbei am Vierwaldstättersee.

Was lag also näher, als ein Zwischenstopp beim MotoRoute-Hotel
Nidwaldnerhof.

Ein wirklich gelungener Abschluß der diesjährigen Herbstreise.

Herrliche Seelage und eine hervorragende Küche.
Ideal gelegen für ausgedehnte Pässetouren.

Rolf, der Inhaber fährt selbst Motorrad und kennt sich hier bestens aus.

www.nidwaldnerhof.ch

 
 
 

MotoRoute-Reisen

Die diesjährige Herbstreise hatte schon einen gewissen Abenteuercharakter.
Die Gruppe hat sich als Team wacker geschlagen und dabei viel Spaß gehabt.
Selbst diejenigen ohne Offroaderfahrung kamen voll auf ihre Kosten und hatten
dabei einen riesigen Lernerfolg.

O-Ton eines Teilnehmers: Jetzt kann mich zuhause kein Splitt oder Schmutz auf
der Fahrbahn mehr erschrecken.

 
 

Fazit zum getesteten Zubehör.
 
 

Wilbers-Fahrwerke


Durch das große Spektrum der Einsatzbedingungen konnten wir
dieses Jahr natürlich viel testen.
Extrembedingungen auf bis zu 30 cm tiefen Auswaschungen bei
denen die Federelemente bis zur Belastungsgrenze zeigen mussten
was sie können. Gefolgt von schnellen Kurven auf der Küstenstraße.

Test zur vollsten Zufriedenheit bestanden.

Die eigens entwickelte Verstärkung der Höhenverstellung hat sich
ebenfalls bestens bewährt.
Bestückt hatten wir eine R 80 GS, eine R 1150 GS im Soziusbetrieb
und zwei F 800 GS. Jeweils ausgestattet mit Gepäcksystem.

 
 

Heidenau K 60 Scout


Der K60 Scout kam in den Größen 130/80 17 und 150/70 17 hinten
sowie 110/80 19 und 90/90 21 vorn zum Einsatz.
Natürlich waren dies die idealen Bedingungen, um dem Sachsen
so richtig auf den Zahn zu fühlen.
Sand, Schotter, verschmutzte Straßen, nasse und trockene Straßen.
Einfach nur Spaß und immer ein sicheres Gefühl.
Selbst richtig schnell gefahrene, nasse Kurven treiben einem keine
Schweißperlen auf die Stirn.

 
 

CLS


Durchweg alle Motorräder mit Kette waren mit CLS-Kettenöler bestückt.
Nasse Straßen gepaart mit viel Sand sind das Schlimmste für eine Kette.
Alle Ketten waren nach der Woche gut geölt und in einwandfreiem Zustand.

An unserer F 800 GS hatten wir zusätzlich die CLS-Heizgriffsteuerung mit
Außentemperaturfühler montiert. Diese kam allerdings wegen der milden
Temperaturen nur sporadisch zum Einsatz.

Das System hat allerdings schon auf vielen Touren seine Qualität unter
Beweis gestellt.

 
 

Ortema


Natürlich kamen die bewährten Rückenprotektoren vom schwäbischen
Spezialisten zum Einsatz. Sehr leicht und elastisch gewährt der Protektor
volle Bewegungsfreiheit und mit Level 2 hohe Sicherheit.

Ich selber trage zusätzlich den Brust- und Schlüsselbeinschutz vom selben
Hersteller. Speziell im Offroadbetrieb für mich ein absolutes Muss.

 
 

Fritec


An Bord hatten wir ein kleines tragbares Starthilfegerät, mit dem
sich auch unabhängig vom Stromnetz eine Starterbatterie laden
lässt.

 
 

Garmin


Der Zumo 660 ist seit Jahren ein treuer Begleiter auf all unseren
Touren und hat auch dieses Mal absolut zuverlässig funktioniert.

Der neue Montana war zu ersten Tests ebenfalls mit auf Tour.
Hierzu demnächst mehr auf:

www.motoroute.de
 
 

Motomove - alles rund um den Motorradtransport

Damit wir unsere Touren auch geniesen können,
ist es wichtig, daß die Motorräder sicher und un-
beschädigt ankommen.

Wir vertrauen deshalb schon seit Jahren auf die
Produkte von Ronald Wanner und seiner Firma
Motomove.



 

 
 

INFO:

Während dieser Artikel entstand, waren Anke und Tom auf
Sardinien und haben die Herbstreise für 2012 vorbereitet.

Die Bilder hierzu findet Ihr unter: www.motoroute.de/reiselektuere/italien/sardinien-nw/