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Erlebnis Heidenau "K60 Scout"

 
August 2011 - Es ist vollbracht.

Allen Unkenrufen zum Trotz: Der Heidenau K60 Scout in der
Größe 150/70 B17 für die großen Reiseenduros ist ab sofort
lieferbar.


Wir haben die gängigen Größen des K60 Scout stets am Lager.


Seit fast 3 Jahren durften wir die Entwicklungsarbeit am
K60 und später am K60 Scout als Testfahrer begleiten.
Rückblickend muß ich sagen, es war eine tolle und
sehr interessante Zeit.

Der erste K60 den wir auf der F 800 GS fuhren, machte
sowohl onroad wie auch offroad schon richtig viel Spaß.

Erste Testfahrten November 2008.
Im Thüringer Wald, mit der noch
jungfräulichen F 800 GS.

Typisches Wetter bei den BMW Motorraddays
in Garmisch 2009.
Der K60 vermittelt ein enorm sicheres Gefühl
bei Nässe.

Für Belastungstests kam zwischendurch immer wieder
wegen des höheren Gewichts und Drehmoments unsere
dicke R 1150 GS zum Einsatz.

Noch ganz aktuell: Testfahrten in Oberfranken beim
diesjährigen MotoRoute-Treffen in Bad Rodach.

Für mehr Stabilität wegen des immer höheren Drehmoments
der Motorräder kam dann eine Zwischenlösung mit schmalem
Steg, der die mittleren Stollen verbindet.
,

150er K60 mit schmalem Steg, wie er aktuell beim 140er Scout
zum Einsatz kommt.

Die letzte Entwicklungsstufe mit breitem Mittelsteg und ver-
stärkten Stollen in der Flanke glänzt mit deutlich höherer
Kurven- und Bremsstabilität sowie tollem Naß- und Kälte-
gripp.

Wir waren immer wieder überrascht, was mit so einem
Grobstoller auf der Strasse möglich ist. Und so mancher
Fahrer eines Sportmotorrades rieb sich verwundert die
Augen, wenn er bei der Pause erkannte, was ihm da
gerade im Kurvengeschlängel das Leben schwer ge-
macht hat.

Wenn dann erst mal Strassen dritter Ordnung mit ordentlich
Splitt auftauchten, geht der Spaß dann richtig los. Während
andere wie auf rohen Eiern schleichen, fährt man mit dem
Scout völlig entspannt.

Die Traktion im Gelände auf Schotter und Sand ist sehr gut.
Die Seitenführung hat gegenüber der alten Version zu Gunsten
der Stabilität auf der Strasse etwas verloren, was sich allerdings
in der Praxis verschmerzen lässt.

Selbst etwas Schlamm oder nasse Wiesen lassen sich mit
Gefühl problemlos bewältigen.

Mit dem K60 Scout gehts auch richtig schräg.

Eine weitere Überraschung stellte die Laufleistung
der Testreifen dar. Trotz der zum Teil recht zügigen
Gangart, vorwiegend auf Landstrassen hielten die
Hinterreifen zwischen 9.000 km und 10.000 km.
Vorn etwa das Doppelte.

Korsika 2010: Auch im Gelände kann der Scout überzeugen.

Unsere Einschätzung zum Einsatzbereich:

Der ideale Reifen für die kleine und große Reise. Für
alle, die auch mal vor Schotter oder leichtem Gelände
nicht zurückschrecken.

Auch diejenigen,die vorwiegend auf der Landstrasse
unterwegs sind, werden hier bestens bedient.

Wer Vollgas auf der Autobahn vorzieht, sollte sich bei
der Strassenreifenabteilung umsehen.

Und natürlich für alle, die auch im Winter mit dem
Motorrad unterwegs sind.
Denn der K60 Scout besitzt eine M&S-Kennung
und erfüllt damit die gesetzliche Vorschrift zur
Winterreifenpflicht.
In diversen Größen ist auch eine spezielle Silica-
Wintermischung erhältlich.

14.02.2012  Nachtrag

Das musste jetzt mal sein. Mit der F650 GS/Dakar durch den frischen

Schnee. Und Überraschung, trotz Temperaturen um den Gefrierpunkt

und sehr nassem Schnee jede Menge Traktion und Haftung beim

Bremsen.

Allerdings sollte man bei derartigen Verhältnissen nicht zu übermütig

werden, denn nasses Eis oder glattgefahrener Schnee bieten ohne

Spikes einfach keine Möglichkeit für eine ausreichende Verzahnung

des Gummis mit dem Untergrund.

Dagegen ist der Grip bei Temperaturen wie wir sie die letzten Wochen

hatten, (- 8°C bis -18°C) wirklich gut. Hier bietet die Gummimischung

jede Menge Sicherheitsreserve.

Natürlich nicht wie bei sommerlichen Temperaturen, aber ich hätte nie

geglaubt,  dass ein Motorradreifen über einen so großen Temperatur-

bereich so gut funktioniert.

 

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